Hintergrund der SmartSuisse

Die Schweiz hat einen hohen Urbanisierungsgrad, denn drei von vier Menschen Leben in Städten. Die Städte sowie die Versorgungsdienstleister stehen vor grossen wirtschaftlichen, technischen, sozialen und politischen Herausforderungen:

  • Starke Zunahme der Mobilität bei gering wachsender Verkehrsinfrastruktur
  • Energieversorgung bei einer zunehmenden Elektrifizierung des Lebens und in einem liberalisierten Strommarkt
  • Umsetzung der Energiestrategie 2050 und die Reduktion von CO2-Emissionen
  • Überalterung der Bevölkerung
  • Zunahme des Wettbewerbs der Städte untereinander
  • Verdichtetes Bauen und Bevölkerungswachstum
  • Ressourcenknappheit
  • Zunahme der Digitalisierung und Bedarf an neuen Funknetzwerken
  • Konvergenz von Netzen und Multifunktionalität von Geräten
  • Exponentielle Zunahme von Daten und die Herausforderung diese Daten sinnvoll zu nutzen, zu sichern und gesetzlich zu regeln

Die Smart City Technologien können einen entscheidenden Beitrag zur Lösung von vielen dieser Probleme leisten, denn das Aufkommen von Internet of Things (IoT) eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, auch im öffentlichen Bereich. IoT kann Objekte mit Sensoren ausstatten und die gemessenen Daten über Funk in Echtzeit weiterleiten an IT-Systeme. Dies ermöglicht eine bessere Entscheidungsgrundlage oder eine automatische Steuerung von Maschinen untereinander (M2M).

Gemäss dem Bundesamt für Energie (BFE) bietet eine Smart City seinen Bewohnern eine maximale Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch. Dies wird erzielt durch eine intelligente Verknüpfung der Infrastruktursysteme (Transport, Energie, Kommunikation) auf unterschiedlichen hierarchischen Stufen (Stadt, Quartier, Gebäude).

Die Potenziale einer Smart City entfalten sich aber erst in einem kooperativen Beziehungsnetz zwischen Stadtverwaltung, Bürger, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Dies ist der Ansatzpunkt von SmartSuisse, eine nationale B2B Plattform aufzubauen und die Kooperation unter den Stakeholdern zu fördern

Aussteller 2021

Diese Firmen haben sich bereits für eine Teilnahme ausgesprochen. 
SmartAvenue

Das Format

  • Kongress mit Keynote Referaten Vertiefungsworkshops zu den Themenbereichen
  • Begleitende Fachausstellung in der "Smart Avenue" mit rund 50 Ausstellern
  • Die Smart Plaza bietet Platz für Networking und freie Verpflegung am Kongresstag

 

Die Schwerpunkte

  • Strategien für die digitale Transformation von Städten und Gemeinden — im Fokus stehen Prozesse, Daten und 3D-Modelle
  • Effiziente und nachhaltige Mobilitätskonzepte für Personen, Fahrzeuge und Güter
  • Raumentwicklung für mehr Lebensqualität — Neue Ansätze, Ideen und Technologien beleben Quartiere und Städte
  • Die Datenplattform als Kernelement der städtischen Versorgung
  • Mehr Lebensqualität dank Sensoren, Echtzeitdaten und multifunktionalen Objekten
"Die größten Herausforderungen sind politischer Natur. Veränderungen werden immer kritisch gesehen und zwar von Bürgern und Politikern gleichermaßen. Bürger setzen damit Bevormundung gleich und Politiker fürchten die nächste Wahl." 
Dr. Carl Friedrich Eckhardt, Leiter des BMW Kompetenzzentrums Urbane Mobilität, BMW Group