10. April 2019 im Detail

Conference Sharing


Relevante Themen und neue Ideen wurden von Verbänden und Organisationen vertieft behandelt. Im Anschluss wurde der Smart City Innovation Award verliehen.

Fachforum 1: Datenschutz und Datensicherheit in der Open Data Society

13:00 Uhr — 14:00 Uhr

Der Anspruch einer Smart City ist das urbane Zusammenleben zu optimieren. Bei der fortschreitenden Vernetzung und Digitalisierung gilt es aber auch die Risiken zu minimieren, insbesondere wenn es um die Themen Datensicherheit und den Schutz von personenbezogenen Daten geht. Nicht nur große Energie- und Technologiekonzerne sowie Startups beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema. Auch Städte, Verwaltungen und die EU ergreifen Initiativen, inwiefern die Digitalisierung urbane Gesellschaften positiv verändern kann und wie die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen werden können.

Smart City Projekte benötigen grosse Mengen an Echtzeit- oder personenbezogenen Daten, die gesammelt und verarbeitet werden müssen. Ohne Big Data kann eine vernetzte Stadt ihren Einwohnern keine smarten Funktionen bieten und die Effizienzpotenziale nicht ausschöpfen. Viele Verwaltungen stellen relevante Daten der Allgemeinheit zur Verfügung im Sinne von Open Data.

Welche Daten sind besonders sensibel? Zum Gelingen der Smart City braucht es darum eine Balance zwischen der Nutzung von Daten zur Verbesserung von Prozessen und neuen Services auf der einen Seite und der Gewährleistung des Rechts des Bürgers auf Privatsphäre auf der anderen Seite.

 

Referat 1 (12 Minuten): Datenschutz Europa und Schweiz: Anwendbarkeit der DSGVO für öffentliche Verwaltungen und Betriebe in der Schweiz

Novoselac Marco

 

Referat 2 (12 Minuten): Datensouveränität für Smart Citizens: Open Data und My Data

  • André Golliez, Managing Partner Zetamind und Präsident Swiss Data Alliance

Andre Zetamind

 

Referat 3 (12 Minuten): Sicherheitsmassnahmen für sensitive Daten und Datenschutz bei Smart Metering

Michael Staudinger

 

Referat 4 (12 Minuten): Welche Daten gehören mir? Persönlichkeitsrechte und Datenschutz bei Open Data

Jutta Oberlin

 

Podiumsdiskussion mit den Referenten

Moderation: Umberto Annino, Präsident ISSS, Information Security Society Switzerland

Sprache: Deutsch

Fachforum 2: Die Schweiz im Jahr 2040 — Die Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Raumentwicklung

13:00 Uhr — 14:00 Uhr
 

Der Rat für Raumordnung (ROR) ist eine ausserparlamentarische Kommission des Bundes und berät den Bundesrat und Verwaltungseinheiten wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE). Er hat den Auftrag, räumliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen.
Im Januar 2019 hat der ROR dem Bundesrat einen Bericht zu den Auswirkungen der Megatrends auf die Raumentwicklung Schweiz unterbreitet. Er wird im Mai veröffentlicht. Die im Bericht thematisierten Megatrends – insbesondere die Digitalisierung und der Klimawandel – werden die Schweiz in den nächsten 25 Jahren erheblich verändern. 
Die massgeblichen Megatrends und die Weichenstellungen für die Raumplanung, die sich daraus ergeben, werden im Fachforum 2 der SmartSuisse – als exklusiver Primeur – präsentiert und diskutiert.

 

Referat 1 (15 Minuten): Was will der Bericht über die Megatrends und wie ist er entstanden?

  • Lukas Bühlmann, Präsident Rat für Raumordnung, Direktor EspaceSuisse

Lukas Bühlmann

 

Referat 2 (15 Minuten): Wie sieht die Schweiz 2040 aus und was ist zu tun, um die Chancen zu nutzen und Risiken zu begegnen?

Bächtold SIA

Damian Jerjen

  

Referat 3 (15 Minuten): Was ist von den Erkenntnissen und Empfehlungen des ROR zu halten?

  • Edy Portmann, Prof. Dr. sc. inf., Universität Freiburg, Human-IST Institute

Edy Portmann

Diskussion mit dem Publikum und den Referenten (15 Minuten)

Moderation: Lukas Bühlmann, Präsident Rat für Raumordnung, Direktor EspaceSuisse

Sprache: Deutsch